Beschreibung
- Merlot 52%, Cabernet Franc 30%, Cabernet Sauvignon 18%
- rot, trocken
- 14,5% Vol.
- Trinkreife: 2031–2070
- Verpackt in: 3er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 94–95/100
- Suckling: 97/100
- Jeb Dunnuck: 95–97+/100
- Galloni: 95–97/100
- Revue du Vin de France: 95–96/100
- Weinwisser: 95–96/100
- Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Pavie, , 33330 St. Emilion, FRANKREICH
Lobenberg: Die Assemblage von Pavie in 2021: 52 Prozent Merlot, 30 Prozent Cabernet Franc und 18 Prozent Cabernet Sauvignon. Konzentrierte Nase von reifer, schwarzer Pflaume, Dörrobst und Brombeermarmelade. Massive Dichte ausstrahlend. Am Gaumen sehr zupackende Tanninstruktur, viel Kraft, sehr konzentriert. Konzentriertes, dicht verwobenes Tannin, Brombeere, auch getrocknete Pflaume, Mokka und Süßholz. Etwas Kirschsüße scheint durch, aber mir fehlt es an Saftigkeit in der Mitte. Ein mächtiger und überaus kräftiger Dampfhammer mit gewisser Größe, aktuell nur noch etwas unrund. Zu extrahiert? Hat durchaus eine feine Cassis-Frische und Eukalyptus die durchscheint. Braucht auf jeden Fall einige Jahre, um sich zu harmonisieren. 94-95/100Château Pavie umfasst 37 Hektar Reben. Das Weingut ist im Besitz von Gérard Perse. Bestes Terroir auf Kalkstein an den Südhängen Saint-Émilions – die Côte de Pavie. Mit das Beste was Saint-Émilion zu bieten hat. Die Reben sind im Durchschnitt 50 Jahre alt, sie stehen in Dichtpflanzung. Der Ertrag liegt meist bei lediglich 30 Hektolitern pro Hektar.Wie in den meisten Regionen Europas lautet der Tenor auch in Bordeaux »2021 – zurück zur Klassik!«. Nach mehreren warmen Jahren in Folge kommt 2021 hier mit genialer kühler Eleganz und niedrigen Alkoholwerten um die Ecke. Sehr schick, fein, dabei aber auch so spannungsgeladen – ein absolutes Traumjahr für Finesse-Trinker. Die Weine zeigen viel aromatischen Fruchtdruck bei wirklich reifer Tanninstruktur durch die längere Vegetationsperiode. Ein großes Aufatmen unter allen Winzern, denn das Ergebnis ist quasi die Entschädigung für die harte Arbeit im Weinberg, die die Natur von Anfang bis Ende des Jahres von allen Beteiligten abverlangt hat. Hohe Niederschläge zu Beginn des Jahres, was gleichzeitig aber auch ein Segen für die trockenen Böden war. Dann nochmal ein Temperaturtief im April, schon nach dem Austrieb. Das Bordelais hat es aber nicht ganz so hart getroffen, die Frostschäden waren hier im Mittel nicht so verheerend wie in anderen Teilen Frankreichs, deshalb sind die Erträge insgesamt doch noch zufriedenstellend. Der Merlot ist außerordentlich edel, mit bemerkenswert konzentrierter Frucht, während der Cabernet unglaublich intensiv und frisch ist, was dem Jahrgang große Eleganz verleiht. Vielleicht in einer Reihe mit 2008, 2012 und 2014 mit seinen jung schon so verführerisch zugänglichen Weinen, die aber auch noch eine lange Zukunft vor sich haben.





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