Beschreibung
- Riesling 100%
- weiß, trocken
- 12,5% Vol.
- Trinkreife: 2018–2033
- exotisch & aromatisch
- frische Säure
- mineralisch
- Lobenberg: 96/100
- Suckling: 92/100
- Pirmin Bilger: 18+/20
- Deutschland, Nahe
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Dönnhoff, Bahnhofstr. 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, DEUTSCHLAND
Lobenberg: Ganz alte Weinberge in Hanglange, 500 Meter weit weg vom Fluss. Kies und Quarzit mit leichten Porphyranteilen. Offizielle Bezeichnung ist Kreuznacher Kahlenberg. Der 2017er ist sehr puristisch, unter 3 Gramm Restzucker. Extrem trocken ausgebaut. Das merkt man auch schon in der Nase mit der größeren Frische. Hier kommt das erste Mal auch ein bisschen Zitrusfrucht zum Tragen. Neben Birne und weißem Pfirsich. Schöne Frucht, sehr aromatisch. Und eine gute Frische und Salz schon in der Nase. Der kalte September mit seinen kühlen Nächten tut sein Werk. Wir haben also hier im Mund richtig Gripp – extrem viel Gripp und das bei relativ wenig Restzucker. Unglaubliche Länge, viel Wucht, Mineralität, Salz. Richtig Schärfe neben der hohen Extraktsüße. Ich schätze den Wein auf über 30 Gramm Extrakt. Es ist verglichen mit 2016 der weitaus größere Kracher. Ein richtig fetziges Ding und nicht so weit weg von einer GG-Qualität. Angriffslustig, hoch intensiv und trotzdem reife Frucht. Das ist Pikanz pur. Das ist etwas in der Qualität was im letzten Jahr der Höllenpfad war. Das haben wir jetzt schon im Kahlenberg. Toller Stoff, wenngleich anspruchsvoll und nicht unanstrengend in seiner extremen Ausprägung, aber allemal ein Top Wert. 96/100





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