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Domaine de Chevalier rouge 2021

Ursprünglicher Preis war: €55.22Aktueller Preis ist: €14.65.

Artikelnummer: zjtabkda93095 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Cabernet Sauvignon 65%, Merlot 30%, Petit Verdot 5%
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2029–2061
Verpackt in: 12er OHK
tanninreich
voluminös & kräftig
Lobenberg: 96–99/100
Suckling: 97/100
Weinwisser: 18,5/20
Galloni: 94–96/100
Neal Martin: 93–95/100
Jeff Leve: 93–95/100
Jeb Dunnuck: 93–95/100
Parker: 93–95/100
Gerstl: 20/20
Frankreich, Bordeaux, Pessac Leognan
Allergene: Sulfite,

Abfüller / Importeur: Domaine de Chevalier, , 33850 Léognan, FRANKREICH

Lobenberg: Chevalier strahlt in 2021 so enorm schick mit einer wunderbar violetten, seidigen Frucht aus dem Glas. So verführerisch anmutende reife, rote und schwarze Kirsche, ätherisch mit Sauerkirsche, Schlehe, Minze und Eukalyptus akzentuiert, dazu pinke Grapefruit mit kräftig-würzigem Unterbau. Etwas Bleistiftabrieb. Ein ausschlagender Oszillograph aus Dichte, Saftigkeit und schwebender Eleganz. Kühle Minze zieht nochmal hoch in die Nase. Chili kitzelt. Am Gaumen ist es ein wirklich zupackender Wein von großer Klasse. Unheimliche Finesse, Chevalier vibriert förmlich auf der Zunge. Kirsche, viel Würze und vor allem schiebende Mineralität. Das Tannin ist kreidig-fein. Wir haben hier den perfekten Spannungsbogen. Im Nachhall dann nochmal viel Kakao und salzige Mineralität. Klingt fein, reif und seidig aus mit cremig-duftiger Tonkabohne im Finale. Was hat Derenoncourt, der geniale Önologe, hier seit 5 Jahren alles angestellt, Chevalier ist heute mit Smith der Weltmeister der Finesse aus dieser Appellation. Und der pure Hedonismus aus 2021 passt da wie die Faust aufs Auge. Ein absoluter Muss-Kauf für Burgunderliebhaber, möge der 21er Preis bitte stimmen! 96-99/100 *** Die Domaine de Chevalier ist seit 2009, aber so richtig erst seit 2015, eines der Topweingüter aus Pessac-Léognan. Es steht für mich inzwischen auf einer Stufe mit den Superstars Smith Haut Lafitte, Seguin und Haut Bailly. Im Weingut wird komplett biodynamisch gearbeitet, es ist aber nicht zertifiziert. Sehr alte Reben, Dichtpflanzung, winzige Erträge von unter 500 Gramm je Stock. Seit einigen Jahren nun ist Stéphane Derenoncourt, Starönologe aus Saint-Émilion, Berater und Önologe auf dem Weingut. Alles wird komplett entrappt und gesunde braune Rappen später wieder selektiv hinzugegeben, um die Full-Bunch-Würze und Frische zu erreichen. Es sollen aber auf keinen Fall grüne Aromen dazukommen. Die Vergärung geschieht spontan in offenen Holzgärständern. Sehr moderates Überpumpen, aber auf keinen Fall hartes Runterstoßen, keine starke Extraktion. Die Ernte läuft in vielen Lesegängen, um wirklich optimal reife Trauben zu holen. Die vollständig entrappten Beeren werden dann per Laseroptik auf optimale Reife untersucht – nur das Beste kommt ins Töpfchen. Die spontane Gärung erfolgt dann temperaturkontrolliert über einen langen Zeitraum. Der Ausbau dann später in diversen Gebinden, von Betoneiern über Amphoren und Tonneaux bis zu Stückfässern und klassischen Barriques, zum Teil neues Holz. Die Zukunft der Domaine de Chevalier hat spätestens mit 2015 begonnen.*** Wie in den meisten Regionen Europas lautet der Tenor auch in Bordeaux »2021 – zurück zur Klassik!«. Nach mehreren warmen Jahren in Folge kommt 2021 hier mit genialer kühler Eleganz und niedrigen Alkoholwerten um die Ecke. Sehr schick, fein, dabei aber auch so spannungsgeladen – ein absolutes Traumjahr für Finesse-Trinker. Die Weine zeigen viel aromatischen Fruchtdruck bei wirklich reifer Tanninstruktur durch die längere Vegetationsperiode. Ein großes Aufatmen unter allen Winzern, denn das Ergebnis ist quasi die Entschädigung für die harte Arbeit im Weinberg, die die Natur von Anfang bis Ende des Jahres von allen Beteiligten abverlangt hat. Hohe Niederschläge zu Beginn des Jahres, was gleichzeitig aber auch ein Segen für die trockenen Böden war. Dann nochmal ein Temperaturtief im April, schon nach dem Austrieb. Das Bordelais hat es aber nicht ganz so hart getroffen, die Frostschäden waren hier im Mittel nicht so verheerend wie in anderen Teilen Frankreichs, deshalb sind die Erträge insgesamt doch noch zufriedenstellend. Der Merlot ist außerordentlich edel, mit bemerkenswert konzentrierter Frucht, während der Cabernet unglaublich intensiv und frisch ist, was dem Jahrgang große Eleganz verleiht. Vielleicht in einer Reihe mit 2008, 2012 und 2014 mit seinen jung schon so verführerisch zugänglichen Weinen, die aber auch noch eine lange Zukunft vor sich haben.

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